Wühlmausbekämpfung
Inhaltsverzeichnis
Wann ist der beste Zeitpunkt die Wühlmaus zu bekämpfen?
Es gibt zwei Zeitpunkte im Jahr, die für die Bekämpfung der Wühlmaus geeignet sind.
Am besten bekämpft man die Wühlmaus im Frühjahr, bevor sie angefangen hat ihren Nachwuchs zu bekommen. Man kann sich vorstellen, wie viel unendlich mehr Schaden die Plage anrichten kann und es wird umso schwieriger alle Exemplare der Wühlmausfamilie zu bekämpfen.

Im Sommer macht es wenig Sinn, die Wühlmaus zu bekämpfen. Zum einem besiedelt der Nachwuchs der Wühlmaus immer mehr Flächen und der Boden ist meist trocken und hart. Der Aufwand die Wühlmaus im Sommer zu bekämpfen ist immens und wenig effektiv und daher leider meist ohne Erfolg gekrönt.
Ein weiterer Zeitpunkt der für die Bekämpfung der Wühlmaus geeignet ist, ist der späte Herbst, solange der Boden noch nicht gefroren ist. Hier hat man vor dem Winter noch eine gute Chance Familie Wühlmaus entweder zu vertreiben, zu fangen, oder gar zu vernichten.
Das sich der Winter zur Bekämpfung der Wühlmaus nicht eignet, dürfte sich von selbst erklären, da die Witterungsverhältnisse verhindern, dass geeignete Maßnahmen umgesetzt werden können.
Ausschließen, ob es sich wirklich nicht um einen Maulwurf handelt
Vor der Bekämpfung der Wühlmaus muss eindeutig ausgeschlossen werden, dass es sich nicht doch um einen Maulwurf im Garten handelt, da dieser im Gegensatz zur Wühlmaus unter Naturschutz steht und nicht bekämpft, sondern höchstens vertrieben werden darf.
Am besten testet man, ob es sich wirklich um eine Wühlmaus im Garten handelt mit der sogenannten Verwühlprobe. Eine ausführliche Anleitung, wie die Verwühlprobe funktioniert und ihr sie durchführt, findet ihr in meinem Artikel „Verwühlprobe“.
Übrigens dient die Verwühlprobe später auch dazu um zu überprüfen, ob ihr die Wühlmaus erfolgreich vertrieben bzw. bekämpft habt, oder ob es noch weitere in eurem Garten gibt.
Arten der Bekämpfung
Es gibt verschiedene Arten und Formen die Wühlmaus zu bekämpfen, oder euren Garten und eure Pflanzen einfach zu schützen, wenn ihr zu weniger drastischen Maßnahmen greifen wollt.

So könnt ihr die Wurzeln eurer Pflanzen von unten mit einem Korb vor den Nagern schützen, so dass Ihnen die Nahrungsquelle ausgeht und sie hoffentlich weiterziehen.
Stark riechende Zweige, die für die Wühlmaus unangenehm sein sollen wie z.B. Thujazweige oder Nussbaumblätter können in die Gänge gesteckt werden. Auch Katzen-, Hunde- und Menschenhaare sollen helfen und die Wühlmausfamilie vertreiben.
Wenn ihr die Wühlmaus um auf Nummer sicher zu gehen, lieber fangen wollt, gibt es entsprechende Wühlmausfallen, die man in den Gängen platziert.
Und als ganz drastische Maßnahme gibt es verschiedene Methoden, die die Wühlmaus töten wie beispielsweise Gift-Köder.

Das Gesicht hinter „nager-hilfe.de“
Hi, ich bin Julia und Autorin der Seite nager-hilfe.de. Ich wohne inmitten einer Großstadt und habe ein kleines Grundstück mit Garten. Ich habe selbst die leidliche Erfahrung gemacht, wenn der Garten plötzlich über Nacht von Erdhaufen überseht ist und auf den ersten Blick nichts zu helfen scheint.
Ich dachte damals, es müsste sich zwingend um einen Maulwurf handeln und bis dato noch nie von Wühlmäusen gehört. Auf den ersten Blick und ohne Kenntnisse, ist es schwer bei den Erdhaufen zu unterscheiden, ob es sich um Wühlmäuse oder einen Maulwurf handelt.
Ich konnte also einiges an Erfahrung in den letzten Jahren gewinnen und möchte euch hier all die Ergebnisse meiner Recherche und meine Erfahrung weitergeben.
Letzte Aktualisierung am 9.03.2025 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
2 Kommentare
Die Wühlmaus – nager-hilfe.de · 5. August 2018 um 14:42
[…] Wühlmausbekämpfung […]
Maulwurf oder Wühlmaus? Die Verwühlprobe gibt Antwort. – nager-hilfe.de · 17. April 2020 um 14:29
[…] Wühlmausbekämpfung […]
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